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USB-Stick unter Linux (Debian, Knoppix) Drucken E-Mail
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Geschrieben von Clemens Kraus   
23.12.2003

Eine kurze Beschreibung, wie man einen USB-Stick unter Linux in Betrieb nimmt.

Conrad Electronic

Zuerst sollte man sich einen USB-Stick z.B. bei Amazon bestellen :-)

Folgende Module müssen geladen sein: usbcore, usb-uhci, usb-storage.

Nach der Eingabe von "dmesg" erscheint ungefähr diese Ausgabe:

Initializing USB Mass Storage driver...
usb.c: registered new driver usb-storage
scsi1 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices
Vendor: 128MB Model: HardDrive Rev: 1.88
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
Attached scsi removable disk sda at scsi1, channel 0, id 0, lun 0
usb-uhci.c: interrupt, status 3, frame# 631
SCSI device sda: 256000 512-byte hdwr sectors (131 MB)
sda: Write Protect is off
sda: sda1
WARNING: USB Mass Storage data integrity not assured
USB Mass Storage device found at 2
USB Mass Storage support registered.

(Ich habe mich durch die Warning nicht weiter beunruhigen lassen - hoffe aber das sie nach einem Kernel-Upgrade auf 2.6 verschwindet.)

Als nächstes ist ein Eintrag in die Datei /etc/fstab nötig:

/dev/sda1 /mnt/cf auto noauto,rw,user,exec 0 0

danach: mount cf und schon kann man den USB-Stick über /mnt/cf ansprechen und Dateien kopieren o.ä.

Eventuell kann es erforderlich sein den Bootblock auf dem USB-Laufwerk zu löschen:

dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=512 count=1

und den Stick neu zu formatieren (FAT16 Dateisystem, auch unter Windows lesbar):

mkdosfs -F 16 /dev/sda1

Am Besten vorher die dosfstools mit apt-get install dosfstools installieren.

Am Einfachsten ist es den Stick unter Windows zu formatieren, dann kann man sicher gehen, dass es später keine Probleme beim Datenaustausch zwischen Linux und Windows-Systemen gibt.

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Kommentare
Von chopstick on 2006-12-22 11:24:56
Habe das probiert und es hat mit meinem KINGSTON 1GB Stick leider gar nicht funktioniert...jetzt geht unter Linux gar nichts mehr :( > dmesg gibt mir nun Seitenlange fehlermeldungen...arrgh! Werde das nun mal unter Windoof probieren
Von clemens on 2007-01-01 18:41:25
Um helfen zu können, müsste ich wissen, was für Fehlermeldungen genau erschienen sind und welche Linux-Version Du benutzt. 
Ich empfehle eine Ubuntu Version 6.10 zu verwenden, dort gibt es eine sehr verlässliche Hardware-Erkennung, ein normaler USB-Stick sollte da keine Probleme bereiten.
Für einen 256 MB stik
Von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können on 2007-04-30 17:20:51
dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=256M 
mkdosfs -F 16 /dev/sda1 
 
und zum schlus unter windows formatieren.
USB Automount
Von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können on 2007-05-25 01:44:39
Ich habe das Ganze unter Debian mit usbmount gelöst. Mehr dazu findest du hier: http://fuesika.de/?menu=Linux&option=USBAutomount
Re: USB Automount
Von Clemens Kraus on 2007-05-28 23:20:27
Danke für den Hinweis. Inzwischen ist es am einfachsten, gleich mit Ubuntu Linux zu arbeiten. Dort ist der Automount schon vorkonfiguriert, s. mein Artikel über "Ubuntu - Das bessere Linux" ...
Von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können on 2008-10-28 10:52:29
Bei mir ist der USB-Stick auf dev/sdb. Das sollte man vorher vielleicht nachschauen (Eigenschaften/Meta-Info) um nicht das Falsche zu formatieren...
gefährlicher Beispielcode
Von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können on 2010-02-15 17:46:14
Eigentlich wusste ich, dass dein Beispielcode zum Löschen des Bootblocks gefährlich ist. Eigentlich. Was mich nicht daran gehindert hat, beim zweiten Benutzen deines Tipps zu vergessen, den Devicenamen zu ändern, weil ich etwas in Hektik und ein klein wenig abgelenkt war. Jetzt lade ich gerade Knoppix runter, und hoffe, dass es mir gelingen wird, meine Festplatte zu rekonstruieren.  
 
Zerstörerische Beispielbefehle, die anderer Leute Bootdisk vernichten können, sind böse. Das ist, als ob man eine Schale Rattengift zwischen Schinkenröllchen und Käsewürfeln auf's Büffet stellt. Bitte ersetze das "/dev/sda" in deinem Beispiel durch "/dev/wo_mein_usbstick_liegt" oder ähnliches.
Zerschossene Partition-Table
Von Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können on 2010-02-16 11:30:50
Wer den oben angegebenen Beispielcode versehentlich auf seine Festplatte statt auf seinen USB-Stick losgelassen hat, kann seine Daten mit einiger Wahrscheinlichkeit retten. 
 
1. Ruhe bewahren, keine schreibenden Zugriffe auf die Platte. 
2. Bootfähige Knoppix-DVD aus der Schublade oder den Händen eines guten Freundes nehmen, Rechner damit booten. 
3. Auf die Textkonsole wechseln. (strg-alt-F1) 
4. Das Programm "testdisk" aufrufen und den Anweisungen des Programms folgen. Directory der erkannten Partitionen prüfen und bei Gefallen rekonstruierte Partitionstabelle auf die Platte schreiben lassen. 
5. Nach Wiederherstellung der Partitionsdaten nicht vergessen, dass auch noch ein Bootloader (z.B. grub) installiert werden muss. 
6. Rechner neustarten, und zwischen shutdown und reboot die Knoppix-DVD aus dem Laufwerk nehmen. 
7. Eventuelle Helfer in der Not mit geeigneten Naturalien vergüten.

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Letzte Aktualisierung ( 16.01.2007 )
 
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