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Eine kleine Übersicht über die bekanntesten MindMap Programme unter Linux.

Gleich vorweg gesagt: Leider existiert unter Linux (noch) kein so leistungsfähiges Tool wie MindManager® für Windows. Aber für viele Aufgaben eignen sich manche Open Source Tools sogar besser, weil sie einfacher zu bedienen sind.

Neben den klassischen MindMapping-Programmen gibt es auch noch die interessante Möglichkeit Visualisierungstools einzusetzen und mit ihnen MindMaps zu erstellen.

FreeMind

Das bekannteste und momentan leistungsfähigste Tool ist FreeMind. Die Anwendung ist Java-basiert und deshalb plattformübergreifend einsetzbar (z.B. auch unter Windows). Es generiert HTML-Output mit und ohne JavaScript oder PDF-Dateien.

Man kann in 3 unterschiedlichen Modi (Browsing, MindMapping, Filesystem) auf lokale Dateien oder URLs verlinken.
Abgespeichert wird die Map - wie unter Linux üblich - in einem XML-Format. D.h. dieses Format kann weiter verarbeitet werden.

Inzwischen gibt es sogar einen Patch mit dem es möglich ist die MindMaps als Images (jpg oder png) zu exportieren.

Es gibt ein interessantes Beispiel, wie FreeMind und MindManager-Dateien gegenseitig im- und exportiert werden können: In der Seminararbeit von Christoph Rissner (oder im Internet Archiv zu finden) werden MindManager, FreeMind und einige anderen Programme miteinander verglichen und mit den Tools können Konvertierungen zwischen MindManager, FreeMind, DocBook usw. vorgenommen werden.

vym - View Your Mind

vym ist ebenfalls ein sehr schönes Tool, was durch seine Übersichtlichkeit und seine Schnelligkeit glänzt (vym wurde mit C++ erstellt).

Mit vym kann man sehr schöne MindMaps erstellen.
Ebenfalls ist es möglich auf jedem Ast in der MindMap Notizen zu hinterlegen, dafür wird ein eigener kleiner Editor gestartet, der eine Text-Datei anlegt. Diese Text-Dateien werden dann zusammen mit der MindMap-Struktur (XML-Datei) gezippt als .vym-Datei abgespeichert.

vym ist in der SUSE-Distribution 9.0 bereits enthalten.

Debian-User können sich recht einfach mit "alien" (apt-get install alien) aus den RPM-Paketen ein installierbares deb-Paket erstellen.

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